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	<title>Resilienz Archive - Martin Hubal Pro Resilienz</title>
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	<description>Resilienztraining und mehr in Lüneburg, Hamburg &#38; online</description>
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	<title>Resilienz Archive - Martin Hubal Pro Resilienz</title>
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		<title>FAQ &#8211; Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 20:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://pro-resilienz.de/faq-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastung/">FAQ &#8211; Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://pro-resilienz.de">Martin Hubal Pro Resilienz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="w-tabs style_default switch_click accordion has_scrolling" style="--sections-title-size:inherit"><div class="w-tabs-sections titles-align_none icon_chevron cpos_right"><div class="w-tabs-section" id="q61d"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-q61d" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Was ist eine psychische Gefährdungsbeurteilung?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-q61d"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist ein „Handlungsrahmen“ zur Optimierung der psychischen Belastungssituation in einem Unternehmen. Mit psychischen Belastungen sind alle objektiv erfassbaren Einflüsse gemeint, die von außen auf den Menschen psychisch wirken. Es geht somit um die Arbeitsbedingungen und nicht um die psychische Verfassung der Beschäftigten. In diesem Handlungsrahmen werden zunächst je nach Art der Tätigkeiten jeweils psychische Belastungen und die damit verbundenen Gefährdungen ermittelt bzw. beurteilt. Ergeben sich Gefährdungen werden Maßnahmen entwickelt und umgesetzt um Fehlbeanspruchungen vorzubeugen. Im Rahmen einer Wirksamkeitskontrolle wird anschließend geprüft, ob die Maßnahme auch durchgeführt wurde und die entsprechende Wirkung erzielt hat. Gegebenenfalls muss nachjustiert oder aber eine neue, geeignetere Maßnahme umgesetzt werden, um die Belastungssituation im entsprechenden Tätigkeitsbereich zu optimieren. Die Handlungen müssen dokumentiert und fortgeschrieben werden, sodass sich ein fortwährender Zyklus daraus entwickelt. (Beck, D. et al., 2017, S. 7-15)</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="v840"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-v840" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Wer muss eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchführen?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-v840"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Jeder Arbeitgeber hat gemäß § 5 (1) ArbSchG die Pflicht, „durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.“ Eine Gefährdung kann sich insbesondere durch psychische Belastungen bei der Arbeit ergeben (§ 5 (3) Ziffer 6).</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="pae8"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-pae8" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Wie oft muss eine psychische Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-pae8"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Im Arbeitsschutzgesetzt ist nicht festgeschrieben, wann eine Gefährdungsbeurteilung wiederholt werden muss oder wie oft sie in einem Zeitraum durchzuführen ist. Es gibt aber eine Verpflichtung der Fortschreibung.</p>
<p>Eine Fortschreibung ist notwendig, wenn (BAuA, 2020)</p>
<ul>
<li>„Gefährdungen in einem Betrieb bisher nicht erkannt wurden“,</li>
<li>„neue Gefährdungen aufgetreten sind oder auftreten könnten“ oder</li>
<li>„sich die betrieblichen Gegebenheiten hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit verändert haben“.</li>
</ul>
<p>Anlässen für die Aktualisierung und Fortschreibung können beispielsweise</p>
<ul>
<li>das Auftreten hohe Fehlzeiten in einzelnen Tätigkeitsbereichen sein,</li>
<li>die Anschaffung neuer Arbeitsmittel</li>
<li>die Umgestaltung von Arbeitsbereichen</li>
<li>die Änderung von Arbeitsaufgaben, -inhalten oder der Arbeitsorganisation</li>
<li>bei Änderungen der Arbeitsbedingungen</li>
</ul>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="wcd4"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-wcd4" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Wann muss eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung gemacht werden?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-wcd4"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Da jeder Arbeitgeber gemäß § 5 ArbSchG die Pflicht zur Durchführung hat, muss die Gefährdungsbeurteilung gemacht werden. Das entsprechende Gesetz ist seit 2013 gültig. Der Betriebsrat hat ein Initiativrecht und kann die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung verlangen. (BauA 2014, S. 39-41)</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="nfb0"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-nfb0" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Wie wichtig ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-nfb0"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Innerhalb der letzten zehn Jahre sind in Unternehmen die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen um 64,2 % gestiegen (Fehlzeiten Report 2019). Psychische Belastungen können, wie zahlreiche arbeitswissenschaftliche Modelle (<em>Belastungs- und Beanspruchungsmodell</em> nach Walter <em>Rohmert</em> und Joseph <em>Rutenfranz</em>; <em>Anforderungs- Kontroll- Modell</em>nach Robert A. Karasek; <em>Modell beruflicher Gratifikationskrisen</em> nach Johannes Siegrist) zeigen, die Gesundheit gefährden.</p>
<p>Da Arbeitsverdichtung und Arbeitsintensivierung, Multitasking-Anforderungen und Zeitdruck weiterhin zunehmen und viele Beschäftigte psychisch belasten (Fehlzeiten Report 2019), wird die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung immer wichtiger. Sie ist ein zentrales Instrument des Arbeitsschutzes und dient dazu Gefährdungen für die psychische Gesundheit der Beschäftigten aufzudecken und Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um Fehlbeanspruchungen vorzubeugen.</p>
<p>Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen hat allerdings neben dem Arbeitsschutz und der Gesundheitsförderung noch andere positive Effekte für ein Unternehmen. Sie führt zu Kostenersparnissen und Produktivitätsgewinn. Es werden Schwachstellen, Fehlerquellen und Störfaktoren im Betrieb aufgedeckt und beseitigt. Dies führt nicht nur zur Senkung des Krankenstandes sondern auch zu Leistungssteigerungen. Außerdem ist es eine gesetzliche Pflicht, die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. § 5 Arbeitsschutzgesetz schreibt das für alle Unternehmen vor, es drohen Bußgelder und Schadensersatzansprüche bei Nichtbeachtung. Schließlich kann mit einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen eine Qualitäts- und Serviceoffensive einhergehen. Informations- und Kommunikationsprozesse werden verbessert, Rollen, Verantwortlichkeiten und Schnittstellen geklärt. Dies schafft Zufriedenheit und Engagement bei den Mitarbeitern. Zudem kann die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen zur Attraktivität eines Unternehmens beitragen. Gutes Betriebsklima und gesunde Mitarbeiter steigern die Attraktivität des Unternehmens für Bewerber und senken die Fluktuation bei der Stammbelegschaft.</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="l272"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-l272" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Was ist eine psychische Belastung?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-l272"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p><em>Psychische Belastungen</em> definieren nach DIN EN ISO 100-75¹ die Gesamtheit aller Einflüsse, die von außen psychisch auf den Menschen einwirken. Arbeitswissenschaftlich ist der Begriff neutral zu verstehen und kann sich bspw. auf Arbeitsaufgabe, Arbeitsinhalt und Arbeitsumgebung oder soziale Beziehungen am Arbeitsplatz beziehen. Je nach individuellen Voraussetzungen, wie z. B. Alter, Coping Strategien, sowie Dauer und Verlauf der Belastungen ergeben sich daraus <em>psychische Beanspruchungen.</em> Diese können anregend, motivierend und leistungssteigernd, aber auch ermüdend und stressend² sein. Bei langfristig negativen Beeinträchtigungen, die als <em>Fehlbeanspruchungen</em> bezeichnet werden, können Fehlzeiten zunehmen, die Leistungsfähigkeit herabgesetzt werden und psychosomatische oder psychischen Störungen auftreten (Joiko, Schmauder &amp; Wolff, 2010, S. 9-13).</p>
<p><a name="_ftn1"></a>¹DIN: Deutsches Institut für Normung, EN: Europäische Norm, ISO: International Organization for Standardization. Diese Norm ist in Deutschland, Europa und weltweit anerkannt (Gabler Wirtschaftslexikon, 2019).</p>
<p>² Stress als negative Beanspruchungsfolge ist „…ein subjektiv intensiv unangenehmer Spannungszustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine…Situation wahrscheinlich nicht vollständig kontrollierbar ist, deren Vermeidung aber subjektiv wichtig erscheint.“ (Blickle, 2014, S. 519).</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="b490"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-b490" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Was wird bei einer Gefährdungsbeurteilung nicht berücksichtigt?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-b490"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Eine Gefährdungsbeurteilung erfasst, wie der Name schon sagt Gefährdungen, also Möglichkeiten eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, die durch die Arbeit auftreten. Es werden also keine Gefährdungen aus dem privaten Leben erfasst. Auch geht es nicht darum die psychische Beanspruchung, also die Wirkung der Belastung auf einzelne Mitarbeiter zu erfassen, sondern es wird die Belastung durch die Tätigkeit und die Arbeitsbedingungen ermittelt.</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="g6c8"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-g6c8" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Was muss in einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung stehen?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-g6c8"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Bezüglich des Inhaltes der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gibt es Empfehlungen, die im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entstanden sind, insbesondere durch das Arbeitsprogramms „Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen“ (<a href="http://www.gda-psyche.de/" target="_blank" rel="noopener">www.gda-psyche.de</a>). Sie werden durch die bestehenden GDA-Leitlinien ergänzt. Es handelt sich um einen „Korridor“, innerhalb dessen sich die Inhalte bewegen sollten. Die Leitlinie umfasst ein 7-stufiges Vorgehensmodell zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. In jedem Schritt sind Empfehlungen und Aufgaben enthalten. Jeder dieser Schritte sollte im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchgegangen, dokumentiert und fortgeschrieben werden.</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="j8ed"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-j8ed" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Wer prüft die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung?</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-j8ed"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Für die Überwachung und Aufsicht über die Einhaltung der Vorschriften zum Arbeitsschutzgesetz sorgen Behörden (§ 21 Abs. 1 ArbSchG). Der Arbeitsschutz fällt unter die Zuständigkeit der Bundesländer, so gibt es regional unterschiedliche Behörden. In Niedersachsen sind die Gewerbeaufsichtsämter, in Nordrhein-Westfalen die <a href="https://www.mags.nrw/ansprechpartner-und-beratung-zum-arbeitsschutz-nrw" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsschutzdezernate der Bezirksregierungen</a> und in Hamburg das <a href="http://www.hamburg.de/arbeitsschutz/" target="_blank" rel="noopener">Amt für Arbeitsschutz</a> zuständig. Die zuständige Arbeitsschutzbehörde in den anderen Bundesländern finden Sie <a href="https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Branchen/Bauwirtschaft/Baustellenverordnung/pdf/Arbeitsschutzbehoerden.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Außerdem sind in ganz Deutschland die Unfallversicherungsträger ebenfalls aufgrund der Unfallverhütungsvorschriften (DGUV) für den Arbeitsschutz in ihren Mitgliedsbetrieben zuständig. Somit können auch Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung in ihren Mitgliedsbetrieben kontrollieren.</p>
</div></div></div></div></div><div class="w-tabs-section" id="hba7"><button class="w-tabs-section-header" aria-controls="content-hba7" aria-expanded="false"><div class="w-tabs-section-title">Literatur</div><div class="w-tabs-section-control"></div></button><div  class="w-tabs-section-content" id="content-hba7"><div class="w-tabs-section-content-h i-cf"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><p>Beck, David; Berger, Sonja; Breutmann, Norbert; Fergen, Andrea; Gregersen, Sabine; Morschhäuser, Martina et al. (2017): Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Arbeitsschutz in der Praxis. 3. Aufl. Hg. v. Leitung des GDA-Arbeitsprogramms Psyche. Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Berlin (A098). Online verfügbar <a href="https://www.gda-psyche.de/SharedDocs/Downloads/DE/empfehlungen-zur-umsetzung-der-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">hier</a>, zuletzt geprüft am 05.08.2019.</p>
<p>Blickle, Gerhard; Schaper, Niclas (2014): Arbeits- und Organisationspsychologie. Heidelberg: Springer (Springer Lehrbuch).</p>
<p>Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2014): Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Erfahrungen und Empfehlungen. Berlin: Erich Schmidt. Online <a href="http://site.ebrary.com/lib/alltitles/Doc?id=10904562.">hier</a> verfügbar.</p>
<p>Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2020): <a href="https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Gefaehrdungsbeurteilung/Grundlagenwissen/Sieben-Schritte-zur-Gefaehrdungsbeurteilung/Schritt_7/Wann-muss-ich-fortschreiben.html" target="_blank" rel="noopener">Internetdokument</a></p>
<p>Fehlzeiten-Report 2019<strong>,</strong> Badura/Ducki/Schröder/Klose/Meyer (Hrsg.). Schwerpunkt: Digitalisierung &#8211; gesundes Arbeiten ermöglichen. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2019</p>
<p>Joiko, K., Schmauder, M. &amp; Wolff, G. (2010<em>). </em>Psychische Belastung und Beanspruchung im Berufsleben. Erkennen-Gestalten<em>.</em> In Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.), Verfügbar <a href="https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A45.pdf?__blob=publicationFile">hier</a>  [29.07.2019]</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://pro-resilienz.de/faq-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastung/">FAQ &#8211; Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://pro-resilienz.de">Martin Hubal Pro Resilienz</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie kann man Resilienz bei Mitarbeitern und Führungskräften stärken?</title>
		<link>https://pro-resilienz.de/wie-kann-man-resilienz-bei-mitarbeitern-und-fuehrungskraeften-staerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2022 18:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://pro-resilienz.de/wie-kann-man-resilienz-bei-mitarbeitern-und-fuehrungskraeften-staerken/">Wie kann man Resilienz bei Mitarbeitern und Führungskräften stärken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pro-resilienz.de">Martin Hubal Pro Resilienz</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><div class="document-page" data-page="1">
<div class="pdf-page">
<div class="text-wrapper user-select-text">
<h3>Resilienz lässt sich trainieren! Individuelle Resilienz ist durch Kompetenzen, Bewältigungsressourcen und andere Faktoren gekennzeichnet …</h3>
<h3>Folgende Faktoren können die individuelle Resilienz stärken:</h3>
<ul>
<li>Soziale Unterstützung &amp; Netzwerkorientierung</li>
<li>Selbstwirksamkeit</li>
<li>Optimismus</li>
<li>Achtsamkeit</li>
<li>Selbstverantwortung</li>
<li>Aktives Coping</li>
<li>Kohärenzgefühl</li>
<li>Vitalität/Belastung</li>
</ul>
<p>Wellensiek geht davon aus, dass Resilienz kein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern eine &#8222;Fähigkeit, die im Rahmen der Mensch Umwelt Interaktion erworben wird.&#8220; (Wellensiek, 2017, S. 19). Resilienz wird im Laufe des Lebens gelernt und geändert. Es sind Muster der Krisenbewältigung einerseits, und ihre Weiterentwicklung andererseits (Degenkolb-Weyers, 2016, S. 3–4). Auch Fichte stellt Resilienz als Entwicklungs- und Lernprozess dar (Fichte, 2017, S. 6).</p>
<p>Als im beruflichen Kontext besonders relevante personenbezogene Ressourcen werden im Zusammenhang mit Resilienz: Selbstwirksamkeit, Optimismus und Hoffnung, genannt.(Soucek, R., Pauls, N., Ziegler, M., &amp; Schlett, C., 2015, S. 14) Darüber hinaus wird Achtsamkeit als eine wichtige Ressource des psychischen Befindens am Arbeitsplatz (Hülsheger, Alberts, Feinholdt &amp; Lang, 2013, S. 310) angeführt, die positive Auswirkungen auf Resilienz hat und Burnout­-Erleben vermindert. Dafür gibt es auch empirische Evidenz (Soucek, R., Pauls, N., Ziegler, M., &amp; Schlett, C., 2015, S. 14). In weiteren Resilienzmodellen wird die Bedeutung der Resilienzfaktoren Soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeit und Optimismus besonders herausgetellt. Autoren aus der positiven Psychologie, insbesondere Seligman, betonen die Bedeutung des Kohärenzgefühls und abgeleitet vom PERMA-V Modell, die Bedeutung der Vitalität eines Menschen für dessen Resilienz.</p>
<p>Die einzelnen Faktoren lassen sich über gezielte Trainings oder Coachings stärken. Zu Beginn sollten im Rahmen einer Standortanalyse beziehungsweise Diagnose festgestellt werden, welche der Faktoren bereits gut ausgeprägt sind, wo also die Ressourcen einer Person liegen. Diese Ressourcen sollten weiter ausgebaut werden. Außerdem sollten Personen in solchen Tätigkeitsbereichen eingesetzt werden, in denen ihre Persönlichkeitsstärken liegen.</p>
<p>Schwächer ausgeprägte Faktoren können gezielt im Rahmen des <a href="https://pro-resilienz.de/resilienztraining/">Trainings</a> bzw. <a href="https://pro-resilienz.de/resilienz-coaching-life-coaching/">Coachings</a> gefördert werden. Dies kann durch Verhaltens- oder durch Mentale Trainings geschehen. Wichtig ist dabei die Reflexionsfähigkeit, das Selbstmanagement und die Selbstwahrnehmung zu entwickeln.</p>
<p>Resilienz stärken gelingt jedoch nicht immer durch einfaches Verhaltenstraining. Oftmals lassen &#8222;innere Saboteure&#8220;, mentale Blockaden und hinderliche Glaubenssätze eine Veränderung nicht zu. Diese meist unbewussten Anteile haben sich im Laufe eines Lebens entwickelt und wurden durch Vorbilder, Bezugspersonen und persönliche Erfahrungen bestätigt beziehungsweise verstärkt. Sie können aber auch wieder gelöscht oder entkräftet werden. Je nach dem wie stark ausgeprägt sie sind und in welchem Kontext wir sie erlebt haben, beherrschen sie unser Verhalten und blockieren unsere Entwicklung. In einem solchen Fall kann nur ein effektives Mentales Training oder ein individuelles Resilienz-Coaching Befreiung von diesen Beschränkungen bringen.  </p>
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		<title>Warum ist Resilienz für Menschen in Unternehmen so wichtig?</title>
		<link>https://pro-resilienz.de/warum-ist-resilienz-fuer-menschen-in-unternehmen-so-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jan 2022 11:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pro-resilienz.de/?p=8549</guid>

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										<content:encoded><![CDATA[<section class="l-section wpb_row height_small"><div class="l-section-h i-cf"><div class="g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default"><div class="wpb_column vc_column_container"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_text_column"><div class="wpb_wrapper"><div class="document-page" data-page="1">
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<h3 data-canvas-width="414.15333333333325">Resiliente Personen und Unternehmen bewältigen Krisen und Belastungen besser und können auf persönlich, sozial bzw. organisationale Ressourcen zurückgreifen!</h3>
<p data-canvas-width="414.15333333333325">Der Begriff Resilienz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „zurückspringen“ oder „abprallen“. Er stammt ursprünglich aus der Physik und bedeutet dort: „in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren“ (Kormann, 2009, S. 188).</p>
<div data-canvas-width="576.2266666666667">
<p>Generell beschreibt Resilienz (…) &#8222;spezifische Handlungs- und Orientierungsmuster der Krisenbewältigung einerseits und ihre Entwicklung in immer neuen Erfahrungen der Bewältigung von Krisen andererseits“ (Hildenbrand, 2016, S. 205). Aus der wissenschaftlichen Literatur geht keine einheitliche Definition bzw. Erklärung des Begriffes Resilienz hervor (Fichte, 2017, S. 10).</p>
<p>Der Begriff Resilienz wird in Verbindung mit Personen, als auch in Verbindung mit Unternehmen bzw. Organisationen verwendet.</p>
<p>Eine auf der Ebene des Untermehmens gewählte Beschreibung kommt von Gebauer (Gebauer, 2017, S. 19): Resilienz bei Unternehmen beschreibt die Fähigkeit, sich flexibel an veränderte Bedingungen anzupassen, um die Leistungsfähigkeit der Organisation aufrechtzuerhalten. Resilienzfähigkeit entsteht nicht durch Schutzmaßnahmen vor bekannten Störungen, sondern durch die Entwicklung von Reaktions- und Anpassungsfähigkeit auf noch unbekannte Entwicklungen. Sie ist nicht nur in Ausnahmesituationen gefragt, sondern es handelt sich um eine generelle notwendige Leistung,&#8220; um operative &#8222;Erfahrungen&#8220; zu verarbeiten.</p>
<p>In einer weiteren, systemischen Definition, wird die Resilienz von Unternehmen beschrieben als: „die Toleranz eines Systems gegenüber von innen oder außen kommenden Störungen“, welche „Irritationen ausgleichen oder ertragen kann, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der eigenen Integrität“ (Degenkolb-Weyers, 2016, S. 4). Demzufolge bleibt die Leistungsfähigkeit eines resilienten Unternehmens auch bei Krisen oder Störungen erhalten.</p>
<p>Unter der Resilienz einer Person kann man die Fähigkeit eines Individuums verstehen, „erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen“ umzugehen. (Wustmann, 2018, S. 18) Erweitert können unter Resilienz einerseits „spezifische Handlungs- und Orientierungsmuster der Krisenbewältigung&#8220; verstanden werden und andererseits deren Weiterentwicklung bei neuen Krisenerfahrungen (Hildenbrand, 2016, S. 205).</p>
<p>Die Resilienz von Unternehmen und Personen lässt sich trainieren und optimieren. Die Lern- und Reflexionsprozesse sollten  zielgerichtet, systematisch und strategiegeleitet organisiert werden.</p>
<p>Resilienzentwicklung von Unternehmen sollte mit einer Organisationsdiagnose beginnen, bei der möglichst Führungskräften und Mitarbeitende eingebunden sein sollten. Danach müssen geeignete Maßnahmen abgeleitet werden. Ebenfalls müssen Räume und Routinen der Reflexion und des Austausches entstehen, die die Führung unterstützen.</p>
<p>Die Resilienzentwicklung bei Personen kann im Rahmen eines Resilienz-Coachings oder eines Resilienztrainings erfolgen. Auch diese Interventionen sollten mit einer Diagnose beginnen. Die Resilienzförderung sollte vor allem Stärken und Ressourcen ausbauen und aktive Bewältigungsstrategien zur Entwicklung der Resilienzfaktoren vermitteln. Letztendlich geht es bei der Resilienzförderung einer Person um ein Kompetenztraining beziehungsweise -coaching. </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://pro-resilienz.de/warum-ist-resilienz-fuer-menschen-in-unternehmen-so-wichtig/">Warum ist Resilienz für Menschen in Unternehmen so wichtig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pro-resilienz.de">Martin Hubal Pro Resilienz</a>.</p>
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